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Schwangerschaftsrisiken

Vorzeitige Schwangerschaft:

Vorzeitige Wehen können zu einer Frühgeburt und damit zu schweren Komplikationen beim Kind führen. Anzeichen dafür sind das hart werden des Bauches der Schwangeren mehrmals in der Stunde. Am CTG kann man Wehen erkennen, bei der Kontrolle des Muttermundes kann ich im Ultraschall eine Verkürzung oder Trichterbildung feststellen. Häufig lösen Infektionen Wehen aus, daher ist eine Kontrolle des Scheidensekretes erforderlich. Eine medikamentöse Behandlung sowie strenge körperliche Schonung sind bei  vorzeitigen Wehen erforderlich.

 

Zervixinsuffizienz:

Bei der  Zervixinsuffienz hält der Verschlussapparat des Muttermundes nicht ausreichend. Die Insuffizienz des Muttermundes kann ich ebenso im Ultraschall feststellen. Bei Mehrlingsschwangerschaften ist das Risiko der Zervixinsuffizienz erhöht. Strenge körperliche Schonung ist notwendig. Eventuell ist eine operative Hilfe (Cerclage) erforderlich. Oft muss ich in solchen Fällen beim Amtsarzt für meine Patientinnen um vorzeitigen Mutterschutz ansuchen.

 

Schwangerschaftsvergiftung:

Bei der Schwangerschaftsvergiftung handelt es sich um eine sehr ernste Erkrankung, die das Leben der Mutter und des Kindes bedrohen kann. Durch eine genaue Anamnese oder Durchblutungsmessung der Gebärmuttergefäße und einer Blutabnahme können Risiken erkannt werden. Die Schwangerschaftsvergiftung kann langsam bis sehr rasch eintreten.

Anzeichen sind Schwellungen der Beine, der Arme oder des Gesichts, Kopfschmerzen oder Oberbauchschmerzen und Sehstörungen. Die Erkrankung geht mit Blutdruckerhöhung, vermehrter Eiweißausscheidung im Harn sowie Blutveränderung (Leber, Gerinnung) einher. Eine rasche Krankenhausaufnahme und rasche Entbindung (evtl. Kaiserschnitt) sind erforderlich.

 

Dystrophie:

Als Dystrophie wird eine Mangelernährung des Kindes bezeichnet. Wenn sie nicht erkannt wird, kann es zum Intrauterinen Fruchttod des Kindes kommen. Erkannt wird sie durch die Wachstumskontrolle des Kindes im Utraschall. Bei zu geringem Wachstum kann ich mittels Nebalschnur Druchblutungsmessungen (Doppler Sonographie) bestimmen, ob ihr Kind noch ausreichend versorgt ist.